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Meditation im Buddhismus

Buddha selbst soll zwei grundlegende geistige Qualitäten unterschieden haben, die sich aus meditativer Praxis entwickeln: Samadhi bedeutet: Sammlung, Ruhe und Konzentration des Geistes und Vipassana bedeutet: Erkennen der Vergänglichkeit, des Leidens und der Unpersönlichkeit aller Formen.

Später haben sich im Buddhismus verschiedene Schulen ausgebildet, wie Theravada und Mahayana, oder auch Vajrayana. Die Grundlagen der einzelnen buddhistischen Schulen sind im wesentlichen gleich, aber jede benutzt ihre eigenen Methoden und Techniken. So benutzt etwa Vajrayana sehr dynamische Methoden, zum Beispiel aktive Visualisierungen, und besitzt vergleichsweise viel Energie.

Für Meditation gibt es den tibetischen Begriff Gom, der bedeutet, dass der Geist klar, stabil und nicht abgelenkt ist. Ein anderes Wort im Tibetischen ist Tingedzin, oder im Sanskrit: Samadhi.

Warum sollte man überhaupt meditieren?

Das grundlegende Anliegen hierbei ist, dass der menschliche Geist sich bei den allermeisten Menschen in einem verwirrten Zustand befindet, an den wir uns schon gewöhnt haben und der uns vertraut ist. Das Ziel ist, spirituell fähig zu werden, den Geist wieder in seinen natürlichen klaren Zustand zu versetzen.

Der Buddhismus versucht hier nicht etwas zu lehren, was uns komplett neu und fremd ist, was wir bekommen können und dadurch zu einer anderen Person werden. Wahrnehmung ist etwas, was wir alle schon haben. Es geht um die Entwicklung von Gewahrsein, von Bewusstsein, das wir eigentlich alle von Natur aus schon besitzen.

Meditation im Buddhismus

Die Herausforderung - Die Verwirrung des menschliche Geistes

Zum einen verliert sich der menschliche Geist laufend in äußeren Erlebnissen, das bedeutet, er identifiziert sich mit Sinneswahrnehmungen wie Formen, Lauten usw. Zum anderen führt auf einer inneren Ebene unser plappernder Verstand ständig verschiedene Diskussionen mit sich selbst, und ist sehr beschäftigt. Ständig kommen neue Gedanken auf, und der Verstand geht diesen nach und identifiziert sich mit ihnen. Der Verstand sucht ständig nach Problemen. Wenn keine großen Probleme da sind, schafft der Verstand neue Probleme oder macht aus kleinen Probleme große, zum Beispiel: man denkt, man sei zu fett. Diese Scheinprobleme werden in einem ständigen Kreislauf verfestigt und führen dazu, dass man sich so benimmt, als habe man tatsächlich diese Probleme.

Worum geht es beim Meditieren?

Der Zweck von Meditation ist, sich damit vertraut zu machen, diesen oben beschriebenen Mechanismus zu durchschauen. Es geht also nicht darum, einen speziellen Bewusstseinszustand erreichen zu wollen, spirituell zu werden, bestimmte Erfahrungen beim Meditieren zu machen oder Visionen zu erleben. Ja, es tauchen beim Meditieren bestimmte Erfahrungen auf, aber in der Essenz bedeutet Meditation, einfach nur zu sein. Jede Erfahrung, jeder Gedanke, der im Geiste auftaucht, ist nur wie eine Wolke am Himmel, oder ein Gast in einem Haus. Sie kommen und gehen. Man sollte sich auf das Unveränderliche besinnen, auf den Himmel, auf das Haus, also auf den dahinter befindlichen Raum, der sich der Erfahrung bewusst wird. So erkennt man sich selber, nämlich dass man nicht identisch ist mit den Gedanken oder inneren Sinneseindrücken, sondern dass unser eigentliches Wesen der Raum, das Bewusstsein ist, das diese Gedanken oder Eindrücke wahrnimmt.

Meditation beim Sonnenuntergang

Sein statt Tun

Wenn wir uns erstmals mit diesem Thema befassen, sind wir meist zielorientiert. Man möchte eine bestimmte Methode anwenden, und einen bestimmten friedvollen und klaren Bewusstseinszustand erreichen. Wir glauben, etwas tun zu müssen, ein Ziel erreichen zu müssen und unseren Erfolg daran messen zu müssen. Aber für Meditation ist nicht das Tun das entscheidende, sondern es geht darum, im Jetzt zu sein. Unser Bewusstsein muss sich im gegenwärtigen Moment befinden. Wir sollten alle zukünftigen Ziele oder Ängste loslassen, und auch den Ärger über bereits Vergangenes loslassen. Ziele loszulassen heißt nicht, aufzugeben, sondern: Sein statt Tun.

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Wie gehst du am besten vor?

Es ist ganz einfach: sei ein Zeuge, beobachte einfach. Beobachte deinen Körper, wie du ein- und ausatmest, wie du sitzt oder gehst. Beobachte unbefangen deine Gefühle und Empfindungen - traurig, zornig oder freudig. Und beobachte deine Gedanken, wie sie kommen und gehen, ohne über sie als gut oder schlecht zu urteilen. Allein durch dieses Wahrnehmen, dieses Zeuge-Sein, werden zwischen den Gedanken Lücken auftauchen, die einen Blick auf das dahinter befindliche Wesen ermöglichen, auf die innere Stille.

Wohndekoration

Vor allem wenn du anfängst zu meditieren, ist es förderlich, dir eine passende Umgebung zu schaffen, so etwa durch eine entsprechende Wohndekoration. Solche spirituelle Wohnaccessoires, die dich bei der geistigen Sammlung oder beim Visualisieren unterstützen, können sein: Schmuck, Figuren oder auch Klangschalen.

Bei Juwelanda findest du solche spirituelle Wohnaccessoires in großer Auswahl, und es ist sicher auch etwas für dich dabei.

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